25.11.2018 – Treffen der OG Rhynern

Nach dem die OG Ulrich Kroker für jahrzehnte geleistete GRÜNE-Politik im Stadtbezirk Rhynern-Berge-Westtünnen gedankt und Julia Hartmann zur Geburt Ihrer Tochter gratuliert hat, wurde inhaltlich gearbeitet.

Die OG wird sich an Müllsammelaktionen im Bezirk beteiligen.

Die OG fordert: keine Bebauung des Gebietes „Neuer Dierhagenweg“!
Keine Reduzierung der landwirtschaftlich genutzen Flächen:
Erhaltung der Brutgebiete für Feldlerchen und Kiebitze!
Der Feldhamster lebt hier. Die Frischluftschneise zur Belüftung der Ortschaften muss bewahrt werden. Durch Bebauung werden die Naturflächen endgültig versiegelt. Das ist für die OG Rhynern nicht akzeptabel.  220.000 Quadratmeter Fläche bietet Chancen für die Schaffung
eines Stadtwaldes. Der Klimawandel hat bereits begonnen. Bäume wandeln CO2 in Sauerstoff um. Der Wald ist bei starke Hitze und Trockenheit wie in 2018 aufgetreten ein wichtiger Beitrag, um die hohen Temperaturen zu senken. Die Artenvielfalt der Tiere nimmt zu, wenn Hecken als Schutzraum gepflanzt werden.
Das Biotop blühende Wildwiese mit schützenswerten Pflanzen bietet den
bereits heute um 75 Prozent reduzierten Insekten einen Zufluchtsort.
Der Wald soll naturbelassen bleiben. Bäume dürfen wachsen und werden nicht gefällt.
Abgestorbene Bäume sind Lebensraum für Insekten, Pilze und sind für
kleinere Waldtiere wie Waldmaus, Igel und Uhu sowie z. B. Rotkehlchen,
Specht, Baumläufer, Hase und Wildenten, die auf Bäumen nächtigen.
Buchen und Ginko bieten sich an, da sie dem Klimawandel bisher stand
halten. Zudem halten die Baumwurzeln das Wasser im Boden, wenn es zu
Überschwemmungen kommt.

Das nächste Treffen findet am 13.1.2019 um 11 Uhr in der Gaststätte „Auf’m Berg“ in Rhynern statt.