Bezirk Rhynern

Andrea Pfeifer
Listenplatz 1
Ulrike Wollenhaupt
Listenplatz 2
Christel Weiß
Listenplatz 3

Ich bin Christel Weiß, bin 56 Jahre alt und bin im Ruhestand. Aufgrund einer persönlichen Krise kann ich den Beruf der Servicemanagerin bei der Deutschen Post AG nicht mehr ausüben. Heute nehme ich das als Geschenk an und bin vielseitig aktiv.

Ich bin GRÜN, weil ich Verantwortung für unseren Planeten Mutter Erde übernehmen will.

Mein Lieblingsort in Hamm ist der Heessener Wald. Ich gehe gerne in die Natur. Uralte Buchen stehen im Heessener Wald: Als Kraftort für mich und gleichzeitig Lebensraum für Tiere und Erholugsort für uns Menschen ist dieser Wald etwas ganz besonderes.

Nur gemeinsam können wir die großen Veränderungen unserer Zeit meistern.
Wir GRÜNE sind bereit, Verantwortung zu übernehmen.

Leon Pfeifer
Listenplatz 4
Gisela Mücke-Wilhelm
Listenplatz 5

Ich bin beruflich Heilpraktikerin und Naturheilpädagogin, jetzt im Ruhestand.

Ich bin GRÜN, weil ich mitmachen will die Lebensgrundlage für alle zu erhalten.

Mein Lieblingsort ist mein Stadtteil Rhynern, hier bin ich aufgewachsen mit viel Natur und Freiheit.

Mein Steckenpferd ist die Natur  in Verbindung mit Gesundheit, denn ohne intakte Natur kann der Mensch nicht gut leben.

Andreas Jürgenliemk
Listenplatz 6
Carmen Weller
Listenplatz 7

Ich bin seit nahezu 30 Jahren als Rechtsanwältin tätig.

Ich bin GRÜN, weil mir die Zukunft dieses wunderschönen Planeten sehr am Herzen liegt.

Mein Lieblingsort in Hamm ist derzeit die Blühwiese in Hamm-Allen.

Besonders interessiere ich mich für den Schutz von Waldgebieten als Lebensraum vieler Tier- und Pflanzenarten und dem Gewässerschutz. Denn die
fortschreitende Grundwasserverschmutzung durch Schadstoffeintragungen aus der Luft, durch die freigesetzten Schadstoffe der Industrie, durch Pflanzenschutzmittel und die Einleitung ungeklärter Abwässer, stellt bereits ein ernstzunehmendes Problem für die Gewinnung von lebenswichtigem Trinkwasser dar.

Harald Haun
Listenplatz 8
Georg Sander
Listenplatz 9

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Weitgehend unbemerkt vom kritischen Blick der Bürger des Bezirks Rhynern findet ein Ausverkauf des Bodens statt. Die Stadtverwaltung hat die Potenzialflächen für Gewebe- und Wohnungsbau, für Straßen und Parkplätze im Bezirk Rhynern massiv erweitert: Rund 33 Hektar mehr Gewebefläche, rund 100 Hektar zusätzliche Wohnfläche. Alles nach dem alten Schema „Nicht kleckern, sondern klotzen“. Eben nicht behutsam und bedarfsgerecht. Und weitgehend am Bürger vorbei.
Westtünnen, Berge und Rhynern sollen wachsen, um jeden Preis. Wir GRÜNE aus dem Bezirk Rhynern meinen: Das ist keine zukunftsfähige Entwicklung unseres Bezirks, schon gar nicht angesichts des bereits fühlbaren Klimawandels. Noch haben wir viel Natur in unserem Bezirk und die Lebensqualität ist hoch. Aber wie grün soll unser Bezirk bleiben?
Um das Klima auch im Bezirk Rhynern zu schützen, arbeiten wir Grüne im Team weiter daran, den Flächenverbrauch einzuschränken und stattdessen naturnahe Umgebungen für die Bürger des Bezirks Rhynern zu schaffen. Denn Bodenverbrauch ist nicht unumgänglich, es gibt es Alternativen!

Ulrike Wollenhaupt, Direktkandidatin für Rhynern: „Der Ortsteil Rhynern ist einer der schönsten Flecken in Hamm.“
Aber er wird immer stärker durch das Gewerbegebiet und seine Folgeprobleme beeinträchtigt. Logistikunternehmen versiegeln zig Hektar Land und ziehen in großem Ausmaß zusätzlichen LKW-Verkehre an. Der zukünftige Bau der A445 löst dieses Problem nicht, sondern verschärft es. Alle Rhyneraner kennen die Vermüllung im Gewerbegebiet und die Staus auf der Werler Straße einschließlich der Schleichwege in den Dörfern.
Politische Verantwortung zu übernehmen bedeutet für uns Grüne, in Rhynern Landverbrauch zu stoppen und LKW-Verkehre zu reglementieren. Kleine Gewerbeeinheiten für heimische Unternehmen bringen unserer Stadt qualifizierte Arbeitsplätze und Gewerbesteuer. Solaranlagen auf den Dächern der Unternehmen tragen zur Energiewende bei. Auf den riesigen Firmengeländen ist Platz genug für Blühwiesen. Im Ortskern von Rhynern braucht es mehr Geschäfte, sichere Fahrradstraßen und mehr Grün.
Wir wollen die Flächen für Landwirtschaft erhalten, aber unter ökologischen Gesichtspunkten ausbauen und mit Wald, Obstwiesen und Blühwiesen aufstocken, damit Naherholungsgebiete entstehen.

Andrea Pfeifer, Direktkandidatin für Westtünnen: „Westtünnen braucht Leben!“
Mit dem Bau des Bahnhaltepunktes bekommen wir die Chance auf ein echtes Ortszentrum. Diese Chance muß für die Ansiedlung von Dienstleistungen, Geschäften, Cafes und Kultureinrichtungen genutzt werden. Als Grüne halten wir die geplante Versiegelung des Gebiets zwischen Konrad-Adenauer-Realschule und Bahnhaltepunkt durch ein riesiges Neubaugebiet für falsch! Stattdessen wollen wir eine verträgliche und vor allem bedarfsgerechte Bebauung der Lücken mit Einfamilienhäusern und öffentlich gefördertem,
bezahlbarem Wohnungsbau umsetzen, kombiniert mit der Entstehung eines Naherholungsgebiets. Ökologisch bewirtschaftete Äcker, Obstwiesen, Blühwiesen und Wald tun Mensch und Tier gleichermaßen gut. Dies alles hilft, die Frischluftschneise am Dierhagenweg zu erhalten.
Viele Häuser stammen in Westtünnen aus den 60er und 70er Jahren. Diese Bestandsbauten liegen in Hamm in bester Lage und sind für Alt- und Neubürger unseres Bezirks ein großes Potenzial. Um weiteren Flächenverbrauch gering zu halten und den Bestand zu stärken, müssen Fördermöglichkeiten angeboten und Bebauungspläne überarbeitet werden. Da darf auch der Hochwasserschutz darf nicht aus den Augen verloren werden.

Leon Pfeifer, Direktkandidat für Berge: „Berge braucht neue Mobilitätsrouten.“
Uns ist wichtig, die Schulen im Bezirk zu erhalten und adäquat auszustatten. Schulen, aber auch öffentliche Gebäude, Unternehmen und Privathaushalte müssen gleichmäßig mit Glasfasernetz versorgt werden, um die Lücken im Bezirk endlich zu schließen. Buslinien, Bikesharing und sichere Fußgänger- und Radwege zum neuen Bahnhaltepunkt können hierfür ein erster Schritt sein. Am Dierhagenweg und am Dorchkamp wollen wir neue Naherholungsgebiete einrichten, mit Flächen für Kiebitze und weitere gefährdete Tiere und Insekten. Freizeitangebote sollen gefördert und ausgebaut werden.
Wohnen im Ortsteil Hamm Berge muß zukunftssicher werden. Berge braucht seine eigene Infrastruktur mit Geschäften und Dienstleistern, nicht aber große Gewerbegebiete. In der Nähe der Kreuzung Werler Straße/Dr.-Loeb-Caldenhof-Straße ist von der Stadtverwaltung der Weg für neue Gewerbegebiete frei gemacht worden. Dies führt zu zusätzlichen Landversiegelungen, Lärm- und Verkehrsbelastungen. Gerade in Berge benötigen wir keine neuen Gewerbegebiete, sondern eine adäquate Auslastung der vorhandenen Gewerbebereiche statt Leerstand.
In Berge ist Platz für regenerative Energiequellen an privaten und öffentlichen Standorten. Dafür gibt es Förderungen, die Kommune kann mehr Anreize als bisher setzen. Vor allem größere Projekte können mit Bürgerbeteiligung auf den Weg gebracht werden. So schaffen wir gemeinsam den Klimawandel!

Grüne Statements in Kürze:
• Flächenverbrauch für Logistik und große Neubaugebiete stoppen: Wohnbaubestand pflegen, Baulücken nutzen, öffentlich geförderten bezahlbaren Wohnungsbau integrieren, energieeffizient Bauen
• Qualifizierte Arbeitsplätze schaffen: Kleine Gewerbebetriebe, Handwerk, Dienstleistungen ansiedeln
• Verkehrsprobleme Werler Straße lösen: Schleichwege schließen, keine A445
• Ortskerne stärken: Bestehende Läden, Dienstleistungen, Restaurants, Nahversorger erhalten und Neue ansiedeln
• Radwegenetz ausbauen: Radwege bauen, Netz erweitern, fahrradfreundliche Straßen schaffen
• Naherholungsgebiete ausdehnen: Frischluftschneisen nicht bebauen, Blühwiesen anlegen, Streuobstwiesen schaffen, Wald pflanzen, versteinerte Vorgärten verringern, Dachbegrünung fördern
• Verträgliche Landwirtschaft fördern: Landwirtschaftliche Flächen erhalten, Produktion gesunder Bio-Lebensmittel, keine Übergüllung, Hecken anlegen, Tierfabriken verringern
• Hochwasserschutz Priorität geben: Häufigere Starkregenereignisse absichern, Grundwasserqualität schützen
• Faire Bürgerbeteiligung zulassen: Vorhaben frühzeitig kommunizieren, Anregungen berücksichtigen, Einsprüche nicht wegschieben