06.05.2019 – Wettbewerb „StadtGrün naturnah“

Maike und Dirk stellen im AK den kommunalen Wettbewerb „StadtGrün naturnah“ vor, über den auch Jürgen Hundorf berichtete (ausführliche Sachinformationen dazu https://www.stadtgruennaturnah.de/home/). Der Wettbewerb ist mit keinen direkten Kosten verbunden und dient der Verstetigung der Entwicklung und Einbindung der Bevölkerung und des ehrenamtlichen Naturschutzes.

Der Arbeitskreis beschließt, dass dieses Thema an Partei bzw. Fraktion heranzutragen.

Die weitere Arbeitsplanung:

Das nächste Schwerpunktthema soll die Landwirtschaft sein.

  • Offenbar stellt die Landwirtschaftskammer Saatgut für Blühstreifen. Der AK will Informationen dazu beschaffen (Zusammensetzung, Konditionen).

weitere aufgeworfene Themen/Anknüpfungspunkte:

  • Der AK sucht nach Informationen zu Fördermöglichkeiten zur Umstellung von Betrieben auf biologische Landwirtschaft. Harald Haun gibt hierzu erste Informationen. Die Situation ist auch für konventionelle Landwirte nicht einfach, da die gegenwärtige Situation Produkt einer langen Entwicklung ist, die ihre eigenen Zwänge hat (Kapital, Maschinen).
  • Vertragsnaturschutz auf kommunalen Flächen: Hier kann die Stadt sofort für eine Verbesserung sorgen, da sie über erhebliche Flächen verfügt. Vertragsnaturschutz findet derzeit wohl praktisch nur im Rahmen von Ausgleichsmaßnahmen statt. Können ABU Soest oder Umweltamt Informationen liefern (Umfang, Kontrollen)? Der AK beauftragt Dirk, Ulrich Schölermann zu der Problematik eines Ausgleichsflächen-Katasters zu befragen.
  • Inwiefern kann Vertragsnaturschutz genutzt werden, um als Ausgleichsmaßnahme für beispielsweise Bautätigkeiten zu gelten. Kann umgekehrt die enthemmte Bautätigkeit genutzt werden, um den Vetragsnaturschutz vorwärts zu bringen? Bautätigkeit wird als Konkurrenz zur Flächennutzung für Landwirtschaft gesehen.
  • Welche Möglichkeiten gibt es, regionale Landwirte solidarisch zu unterstützen?