Vielfalt und Zusammenhalt für unsere Stadt
Die Grünen Hamm sehen die Aussagen des Kanzlers Friedrich Merz zum Stadtbild sehr kritisch. Er bezeichnet damit 60 000 Menschen in Hamm, die ausländisch oder zugewandert sind, als kriminell und als Problem im Stadtbild – darunter auch 17 000 Kinder. Weiterhin kriminalisiert er sie mit seiner Aufforderung Töchter dazu zu befragen. Die Grünen sind solidarisch mit den Menschen aus 140 Nationen, die unsere Stadt mit ihrer Vielfalt bereichern. Um diese Haltung zu unterstreichen, protestierte Beisitzerin Julia Später in einem Post auf dem grünen Instagram-Kanal.
Dabei sehen die Mitglieder von BÜNDNIS 90/Die Grünen durchaus Herausforderungen im Stadtbild. Nicht ohne Grund hat die neue Koalition die Belebung der Innenstadt und das Pflanzen von Bäumen unter die Top 5 ihrer ToDos gesetzt. Auch um Vermüllung werde man sich kümmern, betonte Ratsherr Matthis Arndt am Wochenende. Von solchen sichtbaren Maßnahmen abgesehen, ist es den Grünen eine Herzensangelegenheit, dass alle Menschen am Leben in unserer schönen Stadt teilhaben – sich wohl und sicher fühlen. Die Grünen nehmen das als Auftrag der Hammer Bürger:Innen mit in die politische Arbeit im Rat und in den Bezirken. Wichtig sind hier konkrete Schritte aus dem Koalitionsvertrag wie stärkere Unterstützung für Stadtteilzentren und Vereine, die Integrationsarbeit leisten, Sprachförderung und frühe Bildung stärken das Zusammenleben. Es gilt Perspektivlosigkeit zu bekämpfen.
Die Politik hat dabei nach Ansicht des Kreisverbandes eine Vorbildfunktion. Alle demokratischen Parteien sollten vermeiden die Stimmung weiter aufzuheizen. Wie Nicole Stalljohann betont: „Wir müssen die Spaltung zwischen den Parteien vermeiden und miteinander im Gespräch bleiben, gerade in Migrationsfragen. Der Münsteraner Konsens hat gezeigt, dass das gut klappen kann.“ Was Münster kann, klappt auch hier: Hamm hält zusammen.